Die Herausforderung erkennen und annehmen.

Alles ist miteinander verbunden und hängt voneinander ab. Über Millionen von Jahren hat die Tier- und Pflanzenwelt eine sich ständig wandelnde Artenvielfalt hervorgebracht, welche die Grundlage für menschliches Leben ist: Die Pflanzenwelt braucht die Tierwelt und umgekehrt. Wir Menschen können ohne Pflanzen und Tiere nicht leben. Wir brauchen gesundes Wasser, gesunde Luft, gesunde Böden.

„Die biologische Vielfalt ist heute weltweit ebenso wie in Europa und Deutschland in einem ernsten Zustand.“ (Zitat, Bayerischer Artenschutzbericht 2010) Der Mensch läuft Gefahr, diese Lebensgrundlage zu verlieren. Es ist an der Zeit, umzudenken und der Natur bewusst etwas zurückzugeben.

Jeder kann die Herausforderung annehmen – jeder auf seine eigene Art und Weise.

Pierre Rabhi (Bauer und Philosoph)

„Mit der Agro-Ökologie, um die ich mich seit einigen Jahren bemühe, versuche ich, die Menschen zum Wandel zu bewegen. (…) Mein Ansatz ist inspiriert von der Liebe zum Leben und vom Wunsch, die heilige Schönheit der Natur zu bewahren.“

Erfahren Sie mehr über Pierre Rabhi und seine Arbeit für Mensch und Natur:
Lesetipps: Manifest für Mensch und Erde, Glückliche Genügsamkeit und Wer sich verändert, verändert die Welt
https://www.pierrerabhi.org/

Copyright (Foto): F. Bessière

Papst Franziskus

„Ich lade dringlich zu einem neuen Dialog ein über die Art und Weise, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. Wir brauchen ein Gespräch, das uns alle zusammenführt, denn die Herausforderung der Umweltsituation, die wir erleben, und ihre menschlichen Wurzeln interessieren und betreffen uns alle.“
aus: Enzyklika Laudato sí, 18. Juni 2015

Professor Peter Berthold, Ornithologe

„Wenn wir Artenvielfalt doch noch retten wollen, als Überlebensgrundlage auf lange Sicht oder auch aus anderen, etwa religiösen Gründen, dann können wir dazu nicht auf Einsicht, Aufklärung und entsprechende Maßnahmen von Politik und Staat hoffen, denn das haben wir 150 Jahre lang vergeblich getan.
Nein, wir müssen selber aktiv werden.“
Unser Lesetipp: Peter Berthold Unsere Vögel

Sepp Holzer, Agrar-Rebell und Ökologischer Revolutionär

„Permakultur ist ein Stück Hoffnung: Ein wohl durchdachtes Konzept, wie wir im Kleinen und im Großen der Zerstörung der Erde wirksam begegnen können. Permakultur beruht auf einem Denken in Zusammenhängen und Wechselwirkungen. Grundlage ist das Beobachten der Natur.“
Mehr über Sepp Holzer sowie die Holzersche Permakultur und Agrar-Ökologie erfahren möchte, kann das auf www.seppholzer.at/

Rudi Müller, ehem. Leiter des Botanischen Gartens München

„Der faule Gärtner ist ein guter Gärtner.“

Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin 2017

„Wir brauchen eine nachhaltigere Landwirtschaft, auch in Deutschland und Europa. Es kann nicht sein, dass mit öffentlichen Geldern eine Landwirtschaft unterstützt wird, die letztendlich unsere Lebensgrundlagen zerstört. Wir sollten stattdessen den Landwirten die Leistungen vergüten, die sie für den Natur- und den Artenschutz und für die Kulturlandschaft erbringen.“

Quelle: https://www.bmub.bund.de/pressemitteilung/welt-biodiversitaetsrat-legt-globalen-bericht-zur-lage-von-bluetenbestaeubern-vor/
Welt-Biodiversitaetsrat legt globalen Bericht zur Lage von Bluetenbestaeubern vor

Alexander von Humboldt

„Man muss in der Natur ein höheres und über die Menschen waltendes Wesen erkennen und fühlen.“
„Solange man lebt, muss man das Leben erhalten, sich ihm nicht entfremden, sondern darein eingreifen, wie es die Kräfte und die Gelegenheiten erlauben.“

Dalai Lama

„Im Bewusstsein, wie zerbrechlich und verletzlich alles Lebende ist, und aus der Überzeugung, dass die Menschenrechte nicht das Lebensrecht anderer Spezies in Gefahr bringen dürfen, setze ich mich für eine ausnahmslose alle Arten umfassende Ethik ein, die alle Lebensformen beschützt, selbst noch die Allerschwächsten, die von mir abhängig sind und von denen ich abhängig bin.“
aus: Dalai Lama Die Berge sind so kahl geworden wie der Kopf eines Mönchs, ISBN: 978-3-451-31154-3

Albert Muller, Biologe und Bienenzuchtberater

„In Verantwortung Antwort zum Handeln finden.“
aus: Angelika C. Braun: Die Botschaft der Biene“
Auch interessant: http://ev.mellifera.de/mellifera/mellifera.fr.root/mellifera.bmn/old.bmn.old/para.mellifera.bmn.48/

Quelle (Foto): Bijen steken niet! Albert Muller, veröffentlicht auf Youtube im März 2013