Mehr als 1,7 Million Menschen haben ein politisches Zeichen gesetzt – Für Artenvielfalt.

Die Antwort der Landwirtschaft auf die Bürgerinitiative „Rettet die Bienen“ müsste eigentlich heißen:

„Wir würden sehr gerne im Einklang mit der Natur wirtschaften anstatt gegen Sie und anstatt uns selber zu ruinieren.
Dazu müssen uns Gesellschaft und Politik die richtigen Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen – so, dass wir ökonomisch und ökologisch gesund wirtschaften können.“

Die Rahmenbedingungen haben ja letztlich zu einem Aussterben der Bauern geführt.


In der Kernstadt Burgau gibt es heute beispielsweise keinen einzigen Vollerwerbsbauern mehr.

Das rechnet sich nicht – schon lange nicht mehr.“

Christian Doll (Stiftungsvorstand)

Mehr als 1,7 Million Menschen haben bayernweit für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ unterschrieben.
Das sind Menschen, die sich ihrer Verantwortung für Artenvielfalt und für die Lebensqualität nachfolgender Generationen bewusst sind. Menschen, welche die Herausforderung annehmen und etwas für die Natur tun möchten.
Vielleicht wissen einige noch nicht, wie sie etwas Sinnvolles für die Biologische Vielfalt tun können und suchen noch nach Möglichkeiten. Mag sein, dass einige von denen, die das Volksbegehren unterschrieben haben, sich bis dato noch gar nicht mit dem Thema „Artensterben“ beschäftigt haben.

Aber eins ist sicher: Alle, die unterschrieben haben, haben über das Artensterben nachgedacht – ggf. umgedacht – und mit ihrer Unterschrift ein politisches Zeichen gesetzt.

Selbstverständlich ist jetzt jeder gefragt, etwas für den Erhalt der Artenvielfalt zu tun. Und wir sind optimistisch, dass immer mehr Menschen aktiv werden. Denn jeder hat die Möglichkeit, einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft zu leisten.

Als Naturschutzstiftung freuen wir uns daher ganz besonders über den Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“.

Weil Leben Artenvielfalt braucht.

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