Mundraub erwünscht.

Wer will, kann sich an der Streuobstwiese oberhalb der Rodelbahn gerne bedienen.

Von 2012 bis 2014 legten wir auf einer städtischen Ausgleichsfläche oberhalb der Burgauer Rodelbahn eine Streuobstwiese an:
1. Pflanzung (Nord) im April 2012
2. Pflanzung (Süd) am 23.11.2013
3. Ansaat (Süd) „Blühende Landschaft“ im April 2014

Inzwischen sind die Bäumchen zu ansehnlicher Größe gewachsen und weil Bienen & Co. in diesem Jahr enorme Bestäubungsarbeit geleistet haben, hängen die kleinen Obstbäume nun übervoll mit Obst und warten auf die Ernte.

„Wir danken den Mitarbeitern der Firma Südramol, dem Imkerverein Burgau e.V., unseren treuen Bienenwald-Freunden sowie freiwilligen Helfern aus der Nachbarschaft, die uns beim Pflanzen und Kümmern geholfen haben.“

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Gemeinsam mit Mitarbeitern der Firma Südramol, Burgau pflanzten wir im April 2012 je einen Baum:
Apfel von Croncels, Apfel Freiherr von Berlepsch, Apfel Fromms Goldrenette, Apfel Geflammter Kardinal, Apfel Geheimrat Oldenburg, Apfel Grahams Jubiläumsapfel, Apfel Jakob Fischer, Apfel Jakob Lebel, Korbiniansapfel, Apfel Landsberger Renette, Malerapfel, Apfel Ontario, Apfel Roter Astrachan, Apfel Welschisner, Zitronenapfel

Am 23. November 2013 pflanzten wir gemeinsam mit dem Imkerverein Burgau e.V., Anwohnern sowie Bienenwald-Freunden Bäume, Sträucher und Stauden:
10 x Liguster, 20 x rote Heckenkirsche, 10 x Wolliger Schneeball, 10 x Wasserschneeball
Je 1 x Apfel Baumanns Renette, Apfel Roter Eiserapfel, Prinzenapfel, Batullenapfel, Blutapfel, Apfel Borowinka, Apfel Ellisons Orangenpepping, Blumenbachs Butterbirne, Hardenponts Winterbutterbirne, Van Marums Flaschenbirne

Im April 2014 säten wir im südlichen Bereich eine Blumenwiese „Blühende Landschaft“ an.

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INFO-BOX

Streuobstwiesen sind wertvolle Biotope: Auf den Baumkronen finden Schmetterlinge, Bienen & Co. reichlich Nahrung und wegen ihrer weitläufigen Bepflanzung ist der Boden unter und zwischen den Bäumen gut besonnt, sodass sich dort eine vitale Pflanzen- und Tierwelt entwickeln kann.

… und wir Menschen profitieren nicht zuletzt vom Obst, das auf den Bäumen wächst.

Mehr Info zum Thema Streuobstwiesen gibt es in dem Beitrag „Die Streuobstwiese – Lebensraum und Naturparadies aus Menschenhand“ auf der Website des BUND Naturschutz Bayern e.V.

Hier finden Sie die Streuobstwiese oberhalb der Burgauer Rodelbahn.

Sie erreichen den Ort über die Spitzstraße oder Waldstraße

Geodaten:
4382100, 5365914, 0.0

Was früher als Mundraub bezeichnet wurde – nämlich das Pfücken und Verzehren von nicht wild wachsenden Pflanzen und Früchten – heißt heute „Verbrauchsmittelentwendung“.
Da die Bäumchen auf der Streuobstwiese oberhalb der Burgauer Rodelbahn nun übervoll mit Obst hängen, können sich diejenigen, die wollen, einfach bedienen.

Natürlich sind wir nicht die einzigen, die dazu einladen.

Auf der Website https://mundraub.org/ werden Fundorte mit Mundräuberinnen & Mundräubern geteilt, dort vernetzen sich Interessierte und es wird über Aktionen informiert.

„Möchten Sie dazu beitragen, die Lebensräume und Lebensgemeinschaften der heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten, zu entwickeln bzw. wiederherzustellen?“

Für landschaftspflegerische Maßnahmen, wie die Neuanlage und Gestaltung von Biotopen, Streuobstwiesen, Hecken u.a. bzw. die Einhaltung bestimmter Bewirtschaftungseinschränkungen auf Ihrem Grundstück stehen staatliche Fördermittel zur Verfügung. Info gibt es auf der Homepage des Landkreises Günzburg.